Indien
Beschreibung

Bereits 1620 wurde die Arabica aus dem Jemen in Indien eingeführt, der kommerzielle Anbau erfolgte dann um 1820 durch die Briten. Die Robusta folgte um 1900 aus Indonesien. Die Anbaugebiete liegen im Süden des Landes in Tamil Nadu, Kerala und Karnataka. Diese Regionen liegen auf 500 bis 2000 Metern über Meer. So vielseitig wie das Kaffeeland ist auch seine Farmstruktur: Ein Grossteil der rund 120'000 Farmen sind Kleinfarmen mit weniger als vier Hektaren Anbaufläche, es existieren aber auch etwa 3'600 mittelgrosse Betriebe und Grossbetriebe. Die rund 75 indischen Exporteure handeln mit Arabicas der Varietäten Kent, Cauwery (Kreuzung aus Catimor und Caturra), Tafarikela und San Ramon sowie Robustas. Der Anteil von Arabica und Robusta ist etwa gleich hoch. 
 
Die Erntezeit der Arabicas dauert von November bis Februar, die der Robustas von Januar bis März. Geerntet wird selektiv von Hand mittels «gleaning» oder «strip-picking». Die Kirschen werden gewaschen (Arabica: Plantation / Robusta: Parchment) oder trocken (Arabica und Robusta: Cherry) aufbereitet. Eine weitere, besondere Aufbereitungsmethode ist das Monsoonieren, bei dem die getrockneten Bohnen während der Monsoonzeit acht bis zehn Wochen lang dem feuchten Klima ausgesetzt werden. Dabei werden sie regelmässig umgeschichtet und gut belüftet. Die Bohnen schwellen an und nehmen ihre typisch «strohbraun-gelbliche» Farbe an. 
 
Kaffees aus Indien werden nach Bohnengrösse und dem Anteil an fehlerhaften Bohnen klassifiziert.  
 
Produktion in Sack im Erntejahr 2013/14 auf 60kg Basis: 5'008’000

Estates & Produzenten

Von diesen Estates/Produzenten beziehen wir unsere Estate-Kaffees:
- Badra Balehonnur Estate